23. Januar 2024 · 20.00 Uhr

Anna Vinnitskaya

„Franck, Skrjabin, Widmann & Schumann“

César Franck: Prélude, Fugue et Variation (transk. Theo Wegmann)

Alexander Nikolajewitsch Skrjabin: Valse op. 1, Fantasie op. 28, Zwei Poèms op. 32, Sonate Nr. 5 op. 53

Jörg Widmann: Zirkustänze (2012)

I Fanfare
II Boogie Woogie
III Erster Walzer
IV Vier Strophen vom Heimweh
V Valse bavaroise
VI Valse sentimentale
VII Kinderreim
VIII Karussell-Walzer
IX Hebräische Melodie
X Venezianisches Gondellied
XI Bayerisch-babylonischer Marsch

Robert Schumann: Carnaval op. 9

Nr. 1 Préambule: Quasi maestoso
Nr. 2 Pierrot: Moderato
Nr. 3 Arlequin
Nr. 4 Valse noble
Nr. 5 Eusebius
Nr. 6 Florestan
Nr. 7 Coquette
Nr. 8 Replique
Nr. 9 Papillons
Nr. 10 A. S. C. H. – S. C. H. A. (Lettres dansantes)
Nr. 11 Chiarina
Nr. 12 Chopin
Nr. 13 Estrella
Nr. 14 Reconnaissance
Nr. 15 Pantalon et Colombine
Nr. 16 Valse allemande
Nr. 17 Paganini
Nr. 18 Aveu
Nr. 19 Promenade
Nr. 20 Pause
Nr. 21 Marche des „Davidsbündler“ contre les Philistins

 

Höchste Virtuosität und poetische Tiefe: Publikum und Presse schätzen gleichermaßen, dass Anna Vinnitskaya nicht nur spektakuläre Feuerwerke zünden kann, sondern auch große Gemälde zu malen versteht. Ihre technische Brillanz ist dabei nie virtuoser Selbstzweck, sondern stets Mittel zum Ausdruck. Gestaltungskraft und klangliche Nuancierung, Unbedingtheit und Energie zeichnen das Klavierspiel von Anna Vinnitskaya aus.

Der 1. Preis beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel 2007 markierte für Anna Vinnitskaya den internationalen Durchbruch. Ihre Debüts bei internationalen Spitzenorchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, den Münchner Philharmonikern, dem NHK Symphony Orchestra Tokyo und dem Orchestre Philharmonique de Radio France, um nur einige zu nennen, führten zu sofortigen Wiedereinladungen. Im Sommer 2021 war sie Solistin der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Chefdirigent Kirill Petrenko bei der Festspielreise des Orchesters nach Salzburg, Luzern und Paris. In jüngster Zeit war sie Residenzkünstlerin bei der Dresdner Philharmonie auf Einladung von Marek Janowski, beim WDR Sinfonieorchester Köln, dem Frankfurter Museumsorchester sowie am Palais des Beaux Arts in Brüssel. Sie ist geschätzte Partnerin führender Dirigenten wie Andris Nelsons, Krzysztof Urbański, Alan Gilbert, Kirill Petrenko und Mirga Gražinytė-Tyla.

Klavierabende führen sie regelmäßig in die bedeutenden Konzertsäle in Berlin, Köln, Essen, Dortmund, Stuttgart, München, Hamburg, Wien, Paris, Florenz, Tokyo und Berlin.

In der Saison 2023/24 gastiert Anna Vinnitskaya erstmalig beim Boston Symphony Orchestra unter der Leitung von Joana Mallwitz. Eine erneute Zusammenarbeit mit Iván Fischer führt sie zum Budapest Festival Orchestra, mit dem sie auch erstmalig in China auftreten wird. Ein weiterer Höhepunkt ist die zyklische Aufführung der Klavierkonzerte von Sergej Rachmaninow in der Elbphilharmonie Hamburg an der Seite des NDR Elbphilharmonie Orchesters im Herbst 2023. Das Flagey in Brüssel hat Anna Vinnitskaya mit der Konzeption der Piano Days 2024 betraut und dieses Klavierfestival damit erstmals in die Hände einer Kuratorin gelegt.

CD-Einspielungen von Anna Vinnitskaya wurden mit zahlreichen Preisen wie dem Diapason d’Or und dem Gramophone Editor’s Choice ausgezeichnet. Zu Beginn des Jahres 2021 legte sie ein Album mit den Balladen und Impromptus von Frédéric Chopin vor, das mit anhaltender Begeisterung von der Kritik aufgenommen wird. „Mit welcher Selbstverständlichkeit die Arpeggien und Läufe ineinandergreifen, wie elegant und erhaben zugleich sie musikalische Linien phrasiert – so muss man Chopin spielen“, urteilte Mascha Drost im Deutschlandfunk. Vorausgehende Veröffentlichungen sind ein Rachmaninow-Album mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester und Krzysztof Urbański sowie die Einspielung von Bachs Klavierkonzerten gemeinsam mit Evgeni Koroliov, Ljupka Hadzi Georgieva und der Kammerakademie Potsdam (Alpha Classics/Outhere Music), um nur einige zu nennen.

Anna Vinnitskaya wurde im russischen Novorossijsk geboren. Sie studierte bei Sergei Ossipienko in Rostow und anschließend bei Evgeni Koroliov an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, an der sie seit 2009 selbst als Professorin lehrt.

Preis: 75,– Euro pro Person
Tickets per E-Mail bestellen oder telefonisch unter +49 (0) 381 – 444 44 777

Foto: © Marco Borggreve